Richtfest an der Kita Tabaluga

Richtfest an der Kita Tabaluga
Bis Ende des Jahres soll der Neubau bezugsfertig sein – 20 neue Krippenplätze entstehen.

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HÜTTERSDORF

„Die Kinder schauen jeden Tag gebannt durch das Guckloch, um jeden Fortschritt am Neubau mitzuerleben. Die Arbeiter sind zu echten Freunden geworden, und immer, wenn etwas Wichtiges passiert, werden unsere Kinder mit eingebunden“,

erklärt Rosa Maria Zambianco-Sturm, Leiterin der Kindertagesstätte Tabaluga in Hüttersdorf.
Seit dem Spatenstich sind gerade mal sechs Monate vergangen,

„wir haben die Kosten und den Zeitplan bis zum heutigen Tag einhalten können“,

freute sich Armin Emanuel, Bürgermeister von Schmelz. Er begrüße Kinder, Eltern, aber auch Vertreter der beteiligten Firmen im Gebäude,

„unüblich bei einem Richtfest, aber bei Regenwetter wohl das Beste“,

so Emanuel. Während draußen die Mitarbeiter der Firma Paul Fuchs noch die letzten Arbeiten am Gebälk verrichteten, gaben die Jungen und Mädchen einen Einblick in ihr musikalisches Repertoire.

Darunter auch die Jüngsten, die Krippenkinder. Bisher verfügt die Einrichtung über zehn Plätze,
nach Fertigstellung des Anbaus sollen weitere 20 Plätze hinzukommen.

„Doch der Anbau ist nicht nur für die Krippenkinder gut, er entlastet die gesamte Situation für alle Kinder in Regel- und Ganztagsplätzen, bietet aber auch dem Personal neue Möglichkeiten mit Küche und Personalraum“,

sagte der Bürgermeister. Die Kosten für den Erweiterungsbau, der, wenn weiterhin alles nach Plan läuft, noch Ende des Jahres bezugsfertig sein soll, belaufen sich auf knapp 1,1 Millionen Euro.
Vom Bund fließen für die Maßnahme 210000 Euro nach Hüttersdorf, aus Landesmitteln gibt es weitere 353200 Euro. Mitfinanziert wird der Ausbau der Krippen vom Landkreis, der 264900 Euro beiträgt.

„Wir sind froh, dass hier Kosten- und Zeitrahmen eingehalten wird. Unser Wunsch ist es, noch möglichst viele Mittel für den Krippenausbau bereitzustellen“,

betonte Ralf Weber, Leiter des Kreisjugendamtes. Große Freude herrschte bei den beiden Ortsvorstehern aus Hüttersdorf und Primsweiler.

„Die Vollendung des Erweiterungsbaus heißt für Hüttersdorf, noch familienfreundlicher zu werden, einen Beitrag für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten“,

betonte Nicolas Lorenz. Schließlich war es an Dachdecker Thomas Behm, den Richtspruch zu verkünden.

„Kein Unfall war zu vermelden – dem Herrgott sei Dank. Unser Wunsch ist es, dass in fernen Tagen unsere Enkel dieses Bauwerk noch schauen“,

erklärte er, sein Schnapsglas zerschellte und gleich nach dem Richtfest gingen die Arbeiten weiter. Schließlich sollen termingerecht die 30 Krippenplätze Ende des Jahres in Betrieb genommen werden.

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